Förderverein Kongsnæs e.V.

Die am Ufer des Jungfernsees liegende Matrosenstation Kongsnæs ist in den Jahren 1892/96 vom Osloer Stadtbaumeister Holm Hansen Munthe im nationalromantischen Drachenstil errichtet worden. Satzungsgemäßes Ziel des Fördervereins ist es, Kongsnæs als einmaliges Zeugnis historischer norwegischer Holzbaukunst in Deutschland Einwohnern und Besuchern der Stadt wieder als geschlossenes architektonisches Ensemble erfahrbar zu machen.

Fotos: Adam Sevens und Benjamin Maltry // sevens[+]maltry // Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Bereits im Jahr 2000 konnte der Verein das in Kaupanger, Norwegen, rekonstruierte Kongs- næs-Zugangstor wiedererrichten. In seiner nunmehr 19-jährigen Arbeit hat der Verein insbesondere durch die Ergebnisse von Recherchen in norwegischen und deutschen Archiven dazu beigetragen, dass eine denkmalgerechte Sanierung der erhaltenen Gebäude (Kapitäns- haus, Matrosenunterkunft, Werkstattgebäude) und die Rekonstruktion der im Krieg zerstörten repräsentativen Empfangshalle (Ventehalle) gelingen kann.

Mit verschiedenen Veröffentlichungen und Ausstellungen sowie seiner aktiven Teilnahme
an Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals hat der Verein eine breite Öffentlichkeit auf das insbesondere während der DDR-Zeit nahezu in Vergessenheit geratene Ensemble aufmerksam gemacht. Das in Norwegen gefertigte Modell der Empfangshalle konnte im Potsdamer Rathaus sowie im Potsdam Museum mehrmalig präsentiert werden.

Gründung: 1999
Mitglieder: 11
Ansprechpartner: Volker Schneeweiß

E-Mail: info@kongsnaes.de
Internet: http://www.kongsnaes.de

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